12 - 15
Jan
2025

First up North, then far West

Wir stehen ganz entspannt mit einem heissen Kaffee auf, machen uns frisch und verabschieden uns von meinen Grosseltern. Nachdem wir die Wohnung noch einmal abgegangen sind um zu pruefen ob alles was mit soll eingepackt und der Rest weggeraeumt ist, machen wir uns auf den Weg zur Autobahn.

Beladen mit all unserem Hab&Gut fuer das Abenteuer Kanada, kommen wir sehr gut voran. In dem kleinen Ort Greding machen wir unseren ersten Stop, um uns mit einem gesunden Fruehstueck und einem frischen Kaffee zu versorgen.

Die naechsten Stunden verlaufen wirklich sehr angenehm und wir kommen super voran. Da wir ohne Navi fahren, machen wir aus Versehen einen kleinen Umweg ueber Frankfurt, aber wir haben ja mehr als genug Zeit, da das Auto erst am Dienstag um 13 Uhr im Hafen von Hamburg sein muss.

Unsere erste gemeinsame Nacht im Camper verbringen wir in der Lueneburger Heide, auf einem kleinen Kiesplatz mitten im Wald. Ein sehr verschlafenes und ruhiges kleines Plaetzchen.

Die erste Bewaerhungsprobe bei Minusgraden uebersteht das Auto mit Bravour und wir koennen bereits nach kurzem unsere Reise fortsetzen.

Gegen 10 Uhr erreichen wir Hamburg und machen Rast in dem kleinen Bistro & Cafe Ivy. Ein wirklich tolles Cafe inmitten von Hamburg, mit einer kreativen Speisekarte, ausgezeichnetem Kaffee und sehr gutem Service. Gut & gesund gestaerkt beginnen wir durch Hamburg zu schlendern und sehen uns die Reperbahn, die Kirchen, die Parks und dergleichen bei traumhaftem Wetter an. Als wir uns am spaeten Nachmittag mit einem “Frischbroetchen” versorgt wieder zum Auto begeben haben, fahren wir zu einer LKW-Waschstelle, um unseren Camper ordentlich zu reinigen, so dass es bei der Einreise keine Probleme geben wird. Anschliessend fahren wir Richtung Buxtehude, dort haben wir in einer Werkstaette noch ein paar Ersatzteile bestellt, die wir fuer den geplanten Service in Kanada benoetigen werden, da es den Autohersteller Renault in Kanada nicht gibt, wird es auch keine Originalteile ohne lange Lieferzeiten geben.

Die vorerst letzte Nacht von vielen verbringen wir auf einem kleinen Kiesparkplatz, ausserhalb von Hamburg. Es ist sehr angenehm ruhig und ein aelterer Herr mit einem ungebauten Linienbus, welcher von vorne bis hinten und oben bis unten mit Grafitis besprueht ist, vergnuegt uns mit ein paar lustigen Anekdoten seinerseits.

Am Morgen gehts nochmals zum Bistro & Cafe Ivy, um den veganen Koestlichkeiten zu froehnen und unseren Geist mit guten Kaffee zu wecken. So gestaerkt und erweckt begeben wir uns in den Hafen, um unser Auto fuer den kommenden See-Transport abzugeben.

Im Hafen haben wir noch eine kleine Krise, da nur eine Person (der Fahrzeughalter) in den Hafenbereich einfahren darf und ich draussen warten muss. Und zu allem uebel muessen wir noch ein paar Dinge aus der Dachbox entfernen, das die Magdalena nun ohne meine Hilfe meistert.

Als das Auto endlich abgenommen und die Schluessel uebergeben worden sind, machen wir uns ganz gemuetlich auf den Weg zum Flughafen, um unseren Rueckflug nach Muenchen anzutreten.

Der Rueckflug verlaeuft ganz unproblematisch und nach kurzem einstuendigem Flug kommen wir in Muenchen an, wo wir bereits von Magdalenas Vater erwartet werden.

Nach kurzen 3 Stunden Schlaf geht es schon ab ins Auto, auf dem Weg klauben wir Florian in Miesbach auf und schwups geht es auf die Autobahn. Um diese Uhrzeit ist meist recht wenig Verkehr, somit kommen wir schnell und bequem am Muenchner Flughafen an.

Die Gepaeckaufgabe funktioniert reibungslos und der Flug nach Paris ist auch puenktlich.

In Paris angekommen muessen wir unser Aufgabegepaeck abholen und das Terminal wechseln. Nach einigem Suchen finden wir unser Gate und warten die naechsten Stunden auf unseren Anschlussflug. Auch dieser ist puenktlich und dann gehts um 14:30 los Richtung Kanada.

Der 9 ½ Stunden Flug verlaeuft ohne Komplikationen und somit landen wir um 16:30 Uhr Ortszeit in Calgary.

Noch im Flughafen kuemmern wir uns um unsere Working-Holiday Visa und bekommen diese bereits nach etwa einer halben Stunde ausgehaendigt. Der Officer wollte lediglich unsere Aufenthaltsdauer wissen und die Bestaetigung der Reisekrankenversicherung sehen.

Mit unserer Aufenthaltsgenehmigung ausgestattet buchen wir uns ein billiges Hotel in Flughafennaehe und mit einem bestellten Uber kommen wir wenig spaeter bereits an.

Nach einer erfrischenden Dusche fuer einen jeden von uns gehen wir noch in einem nahegelegenem Japanisch Restaurant essen. Ein wenig spaeter liegen wir alle wie erschlagen des langen Tages in unseren Betten im Hotelzimmer und doesen einer nach dem anderen in einen langsamen und erholsamen Schlaf.

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